Sonntag, 9. Dezember 2018

Civic Education Week in Washington, D. C

Hallo ihr Lieben,

damals hatte ich leider vergessen einen Bericht zur Civic Education Week reinzustellen, weil ich das ganze Wochenende nach der Workshop-Woche mit den Hausaufgaben beschäftigt war und dazu noch krank war. Jetzt stelle ich euch den Bericht etwas verspätet rein, den ich für das PPP/AFS schreiben durfte mit ein paar Veränderungen.


Die Workshopwoche in Washington D.C., in der alles ein wenig anders lief als gedacht

Die Civic-Education Week in Washington, D.C. war eine der besten Erfahrungen in meinem Auslandsjahr. Mit der Dezembergruppe aus ca. 100 Stipendiat*innen war ich vom 2.12. bis zum 7.12.2018 in der Vorweihnachtszeit im festlich geschmückten Washington.

Bereits am Flughafen in Chicago traf ich einige weitere Stipendiat*innen und wir hatten einen sehr unterhaltsamen Flug. Nach dem Ankommen haben wir bald nach dem Abendessen den ersten Workshop angefangen über Führungsqualitäten und dieses Thema hat uns die Woche begleitet. Wir mussten Eigenschaften heraussuchen, die ein guter oder schlechter Leader hat und es war schwieriger als gedacht jemanden zu finden, der nur unseren guten oder schlechten Eigenschaften hatte.

Am Montag waren wir im Newseum und hatten ein interessantes Seminar über „Media Ethics“, bevor wir das Museum besichtigen konnten. Am Nachmittag haben wir Capitol Hill in den Workshopgruppen erkundet und damit wir uns merken wie die Gebäude stehen, hat sich Ken, der Workshopleiter, etwas ausgedacht. Er hat uns so hingestellt wie die Gebäude und uns Eselsbrücken gegeben. Am Abend haben wir in Kleingruppen an einem lösungsorientiertem Projekt / "Grassroots-Project gearbeitet, um herauszufinden wie man am besten ein Problem in der Gemeinschaft löst. Das Thema konnten wir uns frei aussuchen und sechs von acht Gruppen haben sich unabhängig voneinander für Recycling entschieden.

Den Dienstag waren wir beim Department of State und dort haben wir Diplomaten getroffen und konnten diesen Fragen stellen. Dann haben wir eine Simulation einer fiktiven Flüchtlingskrise durchgeführt. Meine Gruppe hat den UNHCR (die UN Flüchtlingskommission) repräsentiert und es war interessant dies zu simulieren. Anschließend waren wir im National Museum of American History, danach haben wir Zeit an den vielen Memorials verbracht und haben von einer gewissen Entfernung aus das Weiße Haus gesehen. Jeder Staat hatte einen Weihnachtsbaum, der von einer Schule aus diesem Staat geschmückt wurde.

Das Washington-Monument vom Lincoln-Memorial aus zu sehen.
Am Mittwoch folgten wir dem Plan von Donnerstag aufgrund der Beerdigung von George H.W. Bush, die den Capitol Hill lahmgelegt hatte. Zunächst hatten wir die Projekte von Dienstag vorgestellt, bevor wir die National Gallery of Art und die National Archives besucht haben, in denen Originaldokumente ausgestellt sind, wie die Unabhängigkeitserklärung. Später hatten wir ein interessantes Seminar über das Wahlrecht und Frauen in der Politik. Anschließend waren wir im Museum of Natural History, bevor wir uns „Eine Weihnachtsgeschichte“ im Ford‘s Theater angesehen haben.

Das Capitol 
Am Donnerstag war der Capitol Hill Tag. Im besten Business Look sind wir am Morgen aufgebrochen, um uns mit unseren Kongressabgeordneten und/oder ihren Mitarbeitern zu treffen. Die anderen „Illinoisians“ und ich hatten einen Termin mit Senatorin Duckworths Mitarbeitern ,es war sehr interessant und sie haben sich interessiert an unseren Erlebnissen gezeigt. Den Rest des Tages hatte ich zur freien Verfügung und habe Capitol Hill auf eigene Faust erkundet. Ich nahm eine Capitol Tour wahr, besuchte die Library of Congress, Supreme Court und eine öffentliche Senatskomiteesitzung. Am Abend hatten wir einen letzten abschließenden Workshop, bevor wir die letzten Stunden mit Tanzen und Essen verbracht haben.

Am nächsten Morgen wurden alle um spätenstens 3 Uhr morgens geweckt, wenn ich mich recht erinnere, und dann ging es in aller früh zum Flughafen, wo wir stundenlang warten durften bis zum Boarding unseres Fluges zurück nach Chicago. Es war eine wundervolle Woche mit einem vollgepackten Plan, wenig Schlaf und relativ gutem Essen, die ich dem PPP zu verdanken habe und ich habe mehr über das Land gelernt, in dem ich lebte.


Das war die Woche in Washington, D.C. !

Bis zum nächsten Mal,

Eure Sarah





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